Sollte ursprgl. ein textausschnitt eines von mir – leider noch nicht – verfassten werkes werden, allerdings verließ mich die muse 😦

Der Gute Gedanke:

Wieso willst du die Welt zerstören,

wieso kaputt sie werden hören?

Woher die Wut, woher dieser Frust

Der überlagert deine Lebenslust?

Kannst du dir nicht mit Guten Sachen

Auch mal eine Freude machen?

 


Der Ich Gedanke:

Ich will nicht, ich kann nicht, mag dir nicht zuhören,

du willst mich zu etwas Gutem bekehren.

Das macht mir Angst, schafft Brutalität,

red nur weiter bald ist’s eh zu spät.

 


Der Böse Gedanke:

Lass das Gebrüll, lass das Geschrei,

konzentriere dich und mache dich frei.

Dein Geist lass werden zu blutigen Bildern,

Dämonen die durch deine Seele wildern.

Schrei es heraus, mach deine Kraft zu Feuer.

Zerstör deinen Körper, ’s entsteht eh ein neuer.

 


Der Ich Gedanke:

Ich kann nicht drum rum, der Böse ist stärker,

auch ich hab Angst vor seinem destruktiven Werke.

Lieber wäre ja Freundschaft mir, doch was ich auch tu

In mir wütet ein Tier.

 


Der Böse Gedanke:

Das ist es, das will ich, das brauch ich an dir,

lass werden deine Stärke des bösen mal vier!

Dann kommt meine Zeit um die Gedanken zu richten

(zum Guten Mensch)

Und du hör auf soviel Unsinn zu dichten.

Was hilft schon die Freude, der Spaß und das Lachen?

Noch schlimmer, ’nem andren ne Freude zu machen!

Wieso sollt ich verschwenden, meine Zeit und mein Geld?

(zu sich)

Pah!, es gibt wichtigres auf der Welt.

 





Der Gut Gedanke:

Der Ansatz des Guten liegt verborgen, 

in Schwäche, Trauer, Angst und Sorgen.

(zum Ich Gedanke)

Egal welche Entscheidung du triffst,

am Ende siegt doch immer das Licht,

denn der Hilfe kann man nicht geben zuviel,

das Böse, schafft mir nur Nahrung und Ziel!

(zum Bösen Gedanke)

Wenn du es schaffst hast du schon verloren,

und ich werde zum Retter erkoren.

(zum Ich Gedanke)

Es wär’ mir fast eine Freunde und Lust,

Dich zergehen zu sehn in deinem Frust.

Um dann zu helfen dir in deinem Schmerz,

Und dir zu öffnen mein gutes Herz.

 


Der Ich Gedanke:

(zu sich Selbst)

Wie’s ausschaut bin ich alleine gestellt,

konfrontiert mit den Schwächen der Welt.

Das böse, das Gute in ständigem Streit,

doch Partei zu ergreifen das ging’ mir zu weit.

Jeder von beiden hat zählende Worte,

und auch welche von anderer Sorte.

Ich komme mir eher vor wie benutzt

Als mittel der Kommunikation, mit „selbst-sein“ beschmutzt.

(Zu den Beiden)

Ich gehe, muss weg, verschwinde nun gleich,

raus aus euerem diffusen Reich.

Alles was ihr habt sind Unsinnigkeiten

Und mit so was wie euch sollt ich streiten

(schüttelt den Kopf, Der Ich Gedanke beim abgang)

Es kreuzt sich das Gefüge der Gezeiten…

©Noah Essl, Feb. 2006

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