Mit einem Knall zerplatzt das Band, das meinen Geist zusammenhält
in wenigen Millisekunden sträubt sich das Gehirn der kommenden Gedankenflut
Schwarz-Weiß-Übertragung-Wollfäden LAUTLOS
zusammengekauert knie ich in der Ecke, die hände über dem Kopfe verschränkt, lass nichts heraus, zu selten sind die Momente wo diese gleißende Gedankenpracht sich über mein Bewusstsein übergießt.
Wie ein kontrollierbarer steuerbarer Traum, alles ist möglich…
da, wieder die Erinnerung eines Eindruckes, verformt und gezerrt – verwandelt sich in öliges Schwarz, welches auf einmal von der Decke tropft.
Dann wird es wieder dunkel. Ich schließe die Augen . noch immer dunkel, aber erfült von hektischem Leben. Wenn ich die Augen schließe, spiegeln sich die verwirrten Gedanken auf dem Weg nach draußen an meinm Augenlid, und ich kann sie formen. Sie walken. Woben. Bilden Wellen.

Sterrewichte Worte franzen aus meinem Gebirne-unkontrollierbar-wederfliert sich Schorlewiz mit Raudelich. Wedderierte unkontrollierbarkeitsamkeiten durchwadapunzen die Laparzen! Alles ergibt auf einmal einen Sinn! Alles verbindet und wuderiert bildet Bildsarammen, keudeliert, macht Fratzen. Klarheit. Durst. Wasser. Becher. Becheldestrukanisiert zerpatschieren sich Gineten!

Augen auf. Augen zu. Bilder, mehr Bilder, alle zugleich – schnell – Wechsel. HILFE!
Wandernd meinen Geist durchpflügend nach dem letzen Bisschen Gehorsamkeit – die Stille schmerzt! Wieder, und wieder, und wieder. Ein Kind spricht zu mir, aber ich kann nichts verstehen. Sein kopf schwebt weit außerhalb meines Seins, welches unbewegbar in einer Wüste liegt. Dann wieder schwarz. Rauschen. Ein wabbelnder Ball, pechschwarz, kleiner Härchen wachsen raus. Angst. Die schwarze Kugel schwingt hin und her.

Schweiß. AUGEN AUF! Wasser.
Salzig rinnt es mir über die Lippen.

Wach bleiben.

Einschlafen.

Weiterschlafen.

Bitte nicht aufwachen!

©Noah Essl, Jul. 2010

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