Wir entstpringen dem Laufe der Natur.

Was ist diese Natur? Existiert sie überhaupt? Wer hat diese Natur schon einmal gesehen, gespürt oder gar anderst vernommen?

Wie sollten wir es fertig bringen, wider dieser Natur zu handeln? Sind wir nicht diese Natur?

Warum handeln wir so wie wir handeln? Gibt es jemanden der uns leitet? Gibt es jemanden, der uns unsere Entscheidungen abnimmt?

So frage ich mich, wo sollte ich mich denn ändern, welch Bedeutung hat diese Änderung, schließlich erfülle ich nur den Lauf der Dinge, meine Natur.

Bin ich denn Gott, dass ich mich gegen auch nur die kleinste Sache der Welt Wende? Hat nicht jede Grausamkeit der Umwelt gegenüber Daseinsberechtigung wie ein kleines Rehkitz oder eine Gerölllawine die eben dies erschlägt?

Ist es nur ein Prozess der Selbstzerstörung, ein Prozess der Entfremdung von sich selbst, ein Angriff auf das rundherum, da sonst nichts mehr die Zeit so spannend verstreichen lässt?

Selbstverstümmelung, Massenmord? Eine Rodung des Regenwaldes? Kilometerhohe Plastikberge im Meer? Kindesmishandlung? Geisteskrankheit, Panzerfabriken? Atomkraftwerke?

All dies sind der Natur entprungene Gegebenheiten, gleichzusetzen mit Pfirsich, Wasserfall und Tiger! Sie existieren dafür, dass wir darauf aufmerksam werden, dass wir sie zum überleben nicht brauchen, es reicht eine Symbiose mit der nahen Umgebung – und es wird Zeit, dass mein Körper dies lernt.

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