Starter-Kit pro Person:
1 Hängematte
1 Fahrrad
1 Licht
diverse Abhängutensilien!

Plan: Mit dem Fahrrad gehts los, wenn gegen 8 die Sonne untergeht. hochgeradelt wird auf den Kahlenberg, neben Wien, mit xy Höhenmeter, das ist nicht relevant. Nach ein paar mit dem Hauch von Interesse gestreiften momenten auf der Hinfahrt, kommt man zum “Oberen Reisebergweg” – das ist ein kleines aber feines Asphlat-Straßerl, mit einer Steigung von sicher zwischen 70% und 100%. Dieser Steigung folgt man motiviert mit dem Rad, bis man nach 50 Metern keuchend vom Fahrrad fällt. Dann gehts schiebend weiter, nochmal ca. 1km, gleiche Steigung.
Selbst in der Nacht leuchten hier die Straßenlaternen, weit weg von Zivilisation und Leben – möchte man meinen. Teilweise leuchten rechts und links vom Weg Lichterleins raus. 10 Schritte weiter und man steht vor einem 10cm starken metallenem mannshohem videoüberwachten alarmanlagegesicherten Schiebetor, mit einem Aufkleber: “Achtung vor dem Hund!”
Baff!
Das war ich erst mal. Wird wohl der jordanische Ministerpräsident sein der, wie uns 100 Meter weiter 4 angeheiterte lustige deutsche Urlauber erzählten, hier irgendwo wohnt. Noch kurz gequatscht und dann das Rad weitergeschoben, bis wir zu der Lücke im Zaun kamen.

2 Rucksäcke, Stativ und uns zwei hindurchgehievt und die Räder draußen verschlossen, sahen wir uns dann eine Rauchend auf der Wiese vor den Weinreben sitzend.
Einfach nur mal die Aussicht genießen!

(klicken zum Vergrößern)

Nach noch ein paar weiteren Fotos wieder raus auf die Straße, und weitergefahran, um einen guten Platz für die Nacht zu finden.
15 Minuten später fanden wir uns auf einem Feld am Kahlenberg, immer wieder lagen – selbst um 00:00h noch – Pärchen herum, und kleine Grüppchen mit biertrinkenden Jugendlichen standen unter den Bäumen.

Unser Ziel wäre gewesen, und einen großen Baum zu suchen, und uns dann mit den Hängematten in die oberen Regionen zu hängen und unserer Räder mit einem Schloss und unserem ganzen Zeug mit auf den Baum zu hängen. Leider fanden wir in der Dunkelheit keinen passenden Platz, also musste eine schöne 3er-Gruppe aus Kastanienbäumen herhalten.

während und nach einer halben Flasche von einem gutem spanischem Rotwein waren wir trunken von der Aussicht, der Frischluft und von der Stimmung im Walde und auf der Wiese.
Dann hatten wir lustige Ideen:

Nach ergiebigem Lachen und ein bisschen Action, waren wir erschöpft und ließen uns gemütlich in unsere Hängematten fallen.

Nach 2h Schlaf für mich hat mich die Morgensonn(hild) aufgeweckt, und dann gings bei eiskalten Temperaturen und mit gefrorenen Fingern wieder nach Wien!

Vienna – going insane!

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