Laut, Getöse, der Geräusche viel,
Musik – und zwar kein lieblich Spiel,
Ganz grelles Licht sich quält durch rauch’ge Schwaden,
Mit Dunst und Gestank ist die Luft beladen.

Menschenmassen, Einheitsbrei,
in zuckender Bewegung und die Hände voll von Angst
stiehlst du als einz’lner dich vorbei,
um dein’ Verstand du bangst.

Der Fragen Zahl erschlägt dein Geist,
ob zugehörig alledem du seist?
Siehst doch die Welt du noch aus deinen klaren Augen,
noch fäh’g der Sinne die zum überlegen taugen.

Doch dann sich regt – geschält von seiner tierisch Haut –
ein menschlich Wesen, dort wo du verblichen
wahrhaft panisch um sich schaut –
dann flieht – als sei der Mut von ihm gewichen.

Differenziert die Welt betrachtend,
den letzten Sinn noch hinterfragt
und nach erlösender Bedeutung schmachtend
wird das Problem aus eig’nem Antrieb
ins nächste Leben vertagt.

Advertisements