Randbedingungen

1.: Meine Aussagen und die dabei verwendeten Werkzeuge und Stilmittel benötigen grundsätzlich keine Definition in meinem von mir bewohnten Bezugssystem – und sie werden untransformiert nach außen weitergegeben, wider aller möglichen Notwendigkeit Misverständnise zu vermeiden.

2.: Sich nicht über etwas zu freuen bedeutet keinesfalls das Gegenteil, etwas nicht abzulehnen ist nicht gleichgesetzt mit der Zustimmung desselben.

3.: Wenn ich nicht dagegen bin bin ich nicht zwingend dafür – vice versa! Genauso soll jeder wissen, dass ich für und zugleich gegen etwas sein kann, ohne beides auszusprechen!

4.: Meine Gespräche haben nur und genau eine Basis: Intuition! Diese ist von außerhalb nicht kritikfähig, da sie von außen nicht erkennbar ist und zu Umfangreich um von mir beschrieben zu werden.

5.a: Die Zustimmung einer im Vergleich zur ablehnenden Anzahl  großen Menge von Menschen zu einem gesellschaftspolitischen sowie ethischen Thema kann keine Begründung sein für eine höhere Wertung dieser.

5.b: Eine von einer Anzahl von Menschen niedrig gewertete Einstellung zu einem beliebigen Thema ist keine Begründung für eine höhere Wertung der Einstellung derer.

6.:  Eine Aussprache eines Gedanken ist nicht zwingend eine Anfrage an das Rundherum diese zu kommentieren sondern kann auch einfach als Information für das darauf folgende Gespräch dienen.

7. Eine Argumentation mit den folgenden Begriffen ist nicht zulässig: Nie, Immer, alle, nieman, Nichts, Alles

Thesen

These 1: Wenn konformes Verhalten zu unwahrscheinlicheren Ergebnissen führt als gegen eine Masse gewandtes Verhalten ist der Wille dieser Gemeinschaft als Einheit gebrochen.

These 2: Die Verwirklichung von Individualität in einer Gesellschaft erzwingt mit steigender Anzahl der dieser Gesesellschaft zugehörigen Personen das Gegenteil.

These 3: Die Natur, die alles einschließe, was Vorhanden wäre selbst wenn der Mensch nicht existieren würde, entwickelt sich entgegen einer Individualität des Einzelnen in einer zusammengehörigen Gruppe.

These 4: Es gibt nichts, das konstant ist.

These 5: Ein Problem, das mit der “Sinn des Lebens”-Problematik vergleichbar ist kann nicht gelöst werden, wenn man den Sinn des Lebens nicht kennt.

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