Das was ich mache
und zu was mich das macht
ist wie Arbeit nur
ohne gesellschaftliche Konvention
ohne Entlohnung.

Mein Leben, soll ich füllen, mit Erfahrungen
aus Aktivitäten, die mich erfüllen.
“Mache was dir Spaß macht!” als neoliberale Leitlinie der Lohnarbeit.

Ich will Leben, will Mensch sein, will lachen und weinen,
ich will Freunde haben, Familie sein,
bewegen, erleben, sehen, lernen, erkennen und lehren.

Ich will Mensch sein. Einfach so.
Ein Dasein als Mensch, ohne Zwang. Ohne Druck
Ohne Lohnarbeit.

Ich bin nicht das Opfer. Ich muss nicht demütig sein.
Mein Handeln, gesteuert, aus Motivation für etwas.
Ich bin ein Mensch. Und ich kämpfe für mein Recht.
Zu sein.

Und ich glaube daran. Meine Religion.
Mensch sein, ohne Arbeit.
Ich glaube daran. Denn, wenn dies nicht möglich wäre.
Dann wollte ich kein Mensch sein.
Dann könnte ich kein Mensch sein.

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