Inspired by this great text – please read it! I lied in bed yesterday and felt the urge to write something, to continue my psychological session with myself. German version below.

Why do we do what we do? How do we react emotionally thinking about NOT doing something we do? That will show us why we don’t NOT do things.

I like to do sports. It feels good. But what is that “it”? Sometimes when I exercise I get a very good feeling. An unreasonable, good mood, joy, even high spirit. That feels nice. For a short time. An hour later it’s gone. And I find it interesting that that feeling has never before been the main or even any motivation to do sports. So I cancle this as the reason, as the answer to that “Why?” Even if subconscious links promote doing sports to me because of that feeling.

But what happens aside of that? I sweat. I am in pain, muscle stress. I get tired, exhausted and hungry. Nothing of that is like really desireable or as far awar out of my reach, that I have to run for 20 Kilometers. I also cancel that as answer to the “Why?”

But there are other areas, where this exercising influences my life. For example it trains my body. It strengthens my muscles and bones, increases my stamina, trains my joints and sinews. It changes my apperance. It makes me capeable of climbing mountains, to carry the heaviest and most boxes when moving a friend from a flat to another, to show my flexibility climbing trees when going for a walk with others (I wouldn’t walk alone if it wasn’t for the same conclusio that I am soon about to make), to make crazy moves when dancing, make handstands, contortions and acrobatic jumps in the park. My flexibility, my strength and my endurance are my way – and it was hard to figure out and accept it – to portray myself. In front of others and for others. They are my arguments while haggling for acceptance. It’s one of the main if not the only reason why I do sports.

And not only sports. No. Guess: It is the pushing force, why I do what I do. Even writing this text and publishing it. For you. For me. To be sitting pretty, to be high valued and approved, liked and included.

Question: If I stop doing all of that listening to other needs inside me (no matter if that would make me happy or not), what would you do with me, what would that mean?

How does it feel, if a person gives up its identity to be liked by you, to genereate and keep you interest? And why am I doing that in an obsessive way?
Ab I traumatiszed regarding “being accepted” or “being an autcast”? Is that why I can’t really remember my childhood?


Warum machen wir was wir machen? Wie reagieren wir – emotional – wenn wir uns vorstellen, etwas NICHT zu machen? Das wird uns schnell zeigen, warum wir etwas nicht NICHT machen.

Ich mache gerne Sport. Es fuehlt sich gut an. Aber was ist dieses “es”? Manchmal, wenn ich mich bewege (bewegen als Synonym fuer sportliche Betaetigung) bekomme ich ein gewisses Hochgefuehl. Eine grundlos scheinende, gute Stimmung, Freude, ja, fast schon Aufgedrehtheit. Das fuehlt sich gut an. Kurz. Eine Stunde spaeter ist es wieder weg. Und sehr spannend finde ich, dass ich fuer eigentlich kein einziges Mal, bei dem ich mich beweget habe, dies als Haupt- oder ueberhaupt als Motivation hatte. Somit schliesse ich dies als Grund, als Antwort fuer dieses “Warum?” aus. Auch wenn unterbewusste Strukturen eine Entscheidung fuer Sport aus diesem Beweggrund beforzugen moegen.

Was passiert abseits von diesem Gefuehl? Ich schwitze. Ich habe Schmerzen, Muskelkater. Ich werde muede, erschoepft, hungrig. Nichts davon ist entweder erstrebenswert oder so weit ausser meiner Reichweiter, dass ich 20 Kilometer rennen muss, um dies zu erlangen. Ich schliesse das auch aus als Antwort fuer das “Warum?”

Aber es gibt noch andere Bereiche wo Sport machen einfliesst. Zum Beispiel trainiert es meinen Koerper. Es kraeftigt meine Muskeln und Knochen, es staerkt meine Ausdauer, schult meine Sehnen und Gelenke. Es laesst mein Aussehen veraendern. Es gibt mir die Moeglichkeit, auf einen Berg zu klettern, bei einem Wohnungsumzug die meisten Kisten zu schleppen, beim spazieren mit anderen Menschen (wuerd ich alleine nicht machen, guess why) meine Flexibilitaetbeim auf Baeume klettern darzustellen, beim Tanzen verrueckte Bewegungen zu machen, im Park Handstaende und Verrenkungen sowie akrobatische Spruenge zu machen.

Meine Beweglichkeit, meine Staerke und meine Ausdauer werden von mir – und das war nicht leicht zu erkennen und zu akzeptieren – verwendet, um mich darzustellen. Vor anderen, fuer andere. Es sind meine Verkaufsargumente im Handel um Aktzeptanz. Das ist einer der Hauptgruende warum ich mich bewege, warum ich sport mache.

Und nicht nur Sport, nein siehe da: Es ist die treibende Kraft hinter allem was ich mache. Auch das Schreiben sowie veroeffentlichen dieses Textes. Fuer dich. Fuer euch. Fuer mich. Damit ich gut dastehe, damit ich geschaetzt und akzeptiert, gemocht und aufgenommen werde.

Frage: Wenn ich aufhoere, all dies zu tun und anderen Beduerfnissen und Verlangen folge (unbeachtet dessen, ob ich damit ueberhaupt gluecklich waere), was macht ihr mit mir, was bedeutet das fuer dich?
Wie fuehlt es sich an, wenn eine Person sich aufgibt um dir zu gefallen, um dein Interesse zu wecken und zu erhalten? Und warum mache ich das so zwanghaft?
Bin ich traumatisiert in puncto “aufgenommen sein” oder “ausgestossen werden”? Kann ich mich darum nicht an meine Kindheit erinnern?

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